Anabolika-Doping und die Folgen: „Die Rache des eigenen Körpers”

Anabolika-Doping und die Folgen: „Die Rache des eigenen Körpers”

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Anabolika-Doping und die Folgen: „Die Rache des eigenen Körpers”

„Gleichzeitig wird die Samenproduktion bei Männern beeinträchtigt und ihre Hoden schrumpfen”, erklärt Schulz. Mittlerweile gleicht das Geschäft mit den verbotenen Steroiden dem Drogenhandel – auch was die Gewinnmöglichkeiten angeht. Nach Angaebn von Hans Geyer vom biochemischen Institut der deutschen Sporthochschule in Köln kostet ein Gramm eines Wachstumshormons in der Volksrepublik etwa 120 Dollar. In Deutschland müsste man für diese Menge circa 6000 Euro bezahlen. „Mit einem Gramm könnte man etwa 400 Tabletten herstellen”, sagt Geyer.

  • Während eines Zyklus werden verschiedenste Steroide miteinander zu einem sogenannten „Stack“ (zu deutsch Stapel) kombiniert [2].
  • Verschiedene Theorien postulieren die unterdrückte kör­pereigene Testosteron-Produktion sowie neurobiologische Veränderungen als wichtige Einflussfaktoren [13].
  • Viele Effekte sind dabei nach Absetzen der Präparate reversibel, andere begleiten die Konsumenten ein Leben lang.

Für den gestählten Körper nehmen die Nutzer der Steroide zahlreiche Nebenwirkungen in Kauf. Viele Effekte sind dabei nach Absetzen der Präparate reversibel, andere begleiten die Konsumenten ein Leben lang. An erster Stelle stehen die Auswirkungen auf die Homöostase der Sexualhormone [6].

Drogen aus dem Medizinschrank: Anabolika

Neben dieser erhöhten Viskosität führt auch ein vermehrtes Verklumpen von den Blutplättchen zu Thrombosen mit beispielsweise Schlaganfall oder Lungenarterienembolie. Ein Großteil der verwendeten Substanzen führt zu Dysfunktionen in verschiedenen Organsystemen. Die längere Anwendung von Testosteron zeigt beispielsweise direkt toxische Wirkungen auf die Leber und kann Lebertumore entstehen lassen. Auch nimmt die Insulinsensitivität in den Zellen ab und erhöht so das Risiko für einen Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit).

Herzschäden durch Anabolika

Sie erhalten die Mobilität von Kindern mit Duchenne-Muskeldystrophie. Zu den unerwünschten Folgen gehören neben den bereits genannten eine gesteigerte Aggressivität sowie Stimmungsschwankungen und Gereiztheit. Ebenso sind Schlafstörungen möglich, es kann zu Wachstumsstörungen, Bluthochdruck und Wasseransammlungen (Ödemen), Gewichtszunahme, Schilddrüsenfunktionsstörungen und Leberschäden kommen.

Das Hormon wirkt aufgrund seiner strukturellen Ähnlichkeit zum luteinisierenden Hormon als Gonadotropin-Mimetikum in den Leydig-Zellen der Hoden. Da die gesteigerte Testosteron-Produktion aber den negativen Feedback-Loop im Hypothalamus und der Hypophyse stimuliert, verzögert das Hormon eher die Erholung der körpereigenen Gonadotropin-Sekretion. http://13.212.216.48/2023/08/31/steroid-medikament-auf-dem-vormarsch-neue-hoffnung/ In den einschlägigen Onlineforen wird daher die zusätzliche Einnahme von SERMs und/oder Aromatasehemmern angeraten. Noch bevor die anabole Wirkung wissenschaftlich bestätigt werden konnte, experimentierten die Athleten bereitwillig mit den Substanzen. Grundsätzlich bedeutet dabei mehr zugeführtes Testosteron auch mehr Muskelmasse [5].


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